Johnny Hallyday

eigtl. Jean-Philippe Smet; französischer Rocksänger und Filmschauspieler; Erfolgstitel u. a.: "Viens danser le twist", "Que je t'aime", "Dans un jour, dans un an"; Filme und Fernsehen u. a.: "Détective", "David Lansky", "Das zweite Leben des Monsieur Manesquier"

* 15. Juni 1943 Paris

† 6. Dezember 2017 Marnes-la-Coquette

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 27/2018

vom 3. Juli 2018 (sb)

Herkunft

Johnny Hallyday wurde 1943 als Jean-Philippe Smet in Paris geboren. Der Vater, ein belgischer Schauspieler und Tänzer, verließ H.s Mutter kurz nach der Geburt. Er verarmte später. Die Mutter arbeitete als Hausgehilfin, und H. wuchs bei Hélène Mar, einer Schwester des Vaters, auf. Diese zog mit ihren Töchtern Desta und Menem sowie H. ab 1944 auf Tanztourneen durch Frankreich und Europa. Mit zur Familie gehörte auch der Amerikaner Lee Ketchum, der Partner von Desta. Ketchum nannte die Tanztruppe "The Hallydays". Ab 1957 lebte H. wieder regelmäßig in Paris, 1959 nahm er seinen Künstlernamen an und wurde 1961 französischer Staatsbürger.

Ausbildung

Die Schule absolvierte H. per Fernkurs. 10-jährig lernte er Gitarre und Tanzen, und später erhielt er in Genf Musikunterricht bei José de Aspiazu. Seinen Wehrdienst ...