Josef Haslinger

österreichischer Schriftsteller; Prof. für Literarische Ästhetik am Deutschen Literaturinstitut Leipzig; Veröffentl. u. a.: "Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek", "Opernball", "Das Vaterspiel", "Phi Phi Island. Ein Bericht", "Jáchymov", "Mein Fall"; Präsident des PEN-Zentrum Deutschland 2013-2017 und übergabgsweise von Mai bis Okt. 2022

* 5. Juli 1955 Zwettl/Niederösterreich

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 18/2020

vom 28. April 2020 (se), ergänzt um Meldungen bis KW 19/2022

Herkunft

Josef Haslinger wurde am 5. Juli 1955 in Zwettl/Niederösterreich geboren und stammt nach eigenem Bekunden aus einer konservativen Bauernfamilie (WELT, 26.8.2000). Er hat fünf Geschwister. Die stumme, heillose Enge seiner Jugend im sogenannten Waldviertel beschrieb er in seiner Novelle "Der Tod des Kleinhäuslers Ignaz Hajek".

Ausbildung

H. war Sängerknabe im Zisterzienserkloster von Stift Zwettl. 1969-1973 besuchte er ein Gymnasium in Horn (Matura 1973) und studierte anschließend in Wien Philosophie, Theaterwissenschaft und Germanistik. 1980 promovierte er zum Dr. phil. Eine überarbeitete Fassung der Dissertation "Die Ästhetik des Novalis" erschien 1981. Ab 1976 war H. Mitherausgeber der Literaturzeitschrift "Wespennest" (bis 1992), und 1981 organisierte er im Auftrag der Wiener Festwochen das ...