Josef Raith

deutscher Anglist; Prof.; Dr. phil.

* 13. Juli 1903 Passau

† 25. Oktober 1991 Gräfelfing

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 18/1961

vom 24. April 1961 , ergänzt um Meldungen bis KW 43/1991

Herkunft

Josef Raith wurde 1903 in Passau als Sohn eines Pedells geboren.

Ausbildung

R. besuchte Oberrealschulen in Straubing und Regensburg und studierte dann vornehmlich englische Philologie an der Universität München. 1929 promovierte er zum Dr. phil. 1935 habilitierte er sich als Privatdozent für Englische Philologie an der Universität München, wurde 1940 dort a.o. Professor und 1942 Ordinarius. Längere Zeit lehrte er nach dem Kriege als Studienrat an einem Gymnasium in Lochham bei München. Später war er Dozent am Staatsinstitut für Mittelschullehrer München-Pasing.

Wirken

Den zweiten Weltkrieg machte R. von 1939 bis Aug. 1944, zuletzt als Hauptfeldwebel, mit. Damals geriet er in Gefangenschaft, aus der er im August 1945 zurückgekehrt war.

Von R.s Veröffentlichungen seien erwähnt: "Die altenglische Version des Halitgar'schen Bußbuchs (1933), "Bocaccio in der englischen Literatur" (1936), "Frederyke of Jennen and the Mylner of Abyngton" (1936), "Altenglisches Lesebuch" (1944, "Kleine Englische Literaturgeschichte" (1948), "American Poetry I (18.-19. Jahrhundert" (1948), "Untersuchungen zum englischen Aspekt" (1951), "Englische ...