Karl Rabus

Industrieller

* 18. März 1910 St. Pölten

† 1992

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 05/1966

vom 24. Januar 1966 , ergänzt um Meldungen bis KW 53/1992

Herkunft

Karl Rabus wurde 1910 in St. Pölten als Sohn des Betriebsleiters der Ersten Österreichischen Glanzstoffabrik, Gottfried R. geboren.

Ausbildung

Nach dem Besuch von Volksschule und Gymnasium studierte R.an der Technischen Hochschule München und schloss mit dem Examen zum Dipl. Ing. in der Fachgruppe Maschinenbau ab.

Wirken

Mehr als 10 Jahre (bis 1945) war R. nun als Ingenieur in der J.M.Voith-Maschinenfabrik in St. Pölten tätig. Zunächst als Konstrukteur am Papiermaschinenbau, dann als Vorrichtungskonstrukteur, als Betriebsingenieur, Leiter der Arbeitsvorbereitung, der Vorkalkulation und des Arbeitsstudienbüros und schließlich als stellv. Betriebsleiter.

1948 begann R. als Betriebsleiter der Maschinenfabrik Andritz in Graz und wechselte 1951 als Betriebsdirektor und stellv. Geschäftsführer zur Hauptfirma J.M. Voith in Heidenheim a.d.Brenz. Auf Ersuchen des Hauses Voith ging R. 1956 als öffentlicher Verwalter des früheren Zweigbetriebes J.M. Voith wieder nach St. Pölten. Nach Reprivatisierung im Dez. 1958 wirkte R. als alleiniges technisches Vorstandsmitglied bis Ende 1962.

Zum 1. 1. 1963 trat R. als ordentliches Vorstandsmitglied in die Steyr-Daimler-Puch AG ein, wurde zum 1. 1. 1965 stellv. Generaldirektor und zum 1. 1. 1966 Generaldirektor ...