Karl-Heinz Hagen

dt. Journalist

* 10. November 1919 Berlin

† 8. September 1994 Bad Bevesen

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 01/1971

vom 28. Dezember 1970 , ergänzt um Meldungen bis KW 36/1994

Herkunft

Karl-Heinz Hagen wurde 1919 in Berlin geboren.

Ausbildung

Nach der Schulausbildung begann H. als Journalist und wurde 1948 stellv. Chefredakteur der Zeitschrift "Sie" im Berliner Heinz Ullstein Verlag (bis 1950).

Wirken

1953 übernahm H. die Chefredaktion der BZ und wurde 1958 Redaktionsdirektor der BZ und der Berliner Morgenpost. 1960 wechselte H. als Chefredakteur zur Bildzeitung. Nach zweijähriger Tätigkeit in Hamburg übernahm er die Chefredaktion der Illustrierten "Quick" unter den Verlegern Diedrich Kenneweg und Dr. Theodor Martens in München und wurde 1965 gleichzeitig Herausgeber der "Revue". 1966 schied H., der mit Günter Prinz zusammen als ideenträchtiges Team die Quick-Auflage wieder hochgebracht hatte, wegen Differenzen mit seinen Verlegern Knall und Fall bei Martens aus. Einen besonderen Namen in der Unterhaltungsbranche als Top-Manager machte sich H., als er, wieder zusammen mit Günter Prinz, im Kindler & Schiermeyer-Verlag ab 1966 zunächst "Eltern" und anschließend "Jasmin" als erste deutsche Publikumszeitschriften für Springer sozusagen aus der Retorte schuf.

Schwierigkeiten gab es, als springer Kindler & Schiermeyer ...