Katharina Grosse

deutsche Künstlerin; großformatige raumübergreifende Malerei direkt auf die Wände von Museen, Ausstellungshallen oder Orten; Arbeit überwiegend mit der Spritzpistole; Prof. an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee 2000-2010 und an der Kunstakademie Düsseldorf 2010-2018

* 2. Oktober 1961 Freiburg im Breisgau

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 42/2020

vom 13. Oktober 2020 (ds), ergänzt um Meldungen bis KW 22/2024

Herkunft

Katharina Grosse wurde am 2. Okt. 1961 in Freiburg/Breisgau geboren und wuchs in Bochum auf. Ihre an Kunst interessierte Mutter, die Künstlerin Barbara Grosse, ermutigte G., als sie 17 Jahre alt war, zum Zeichnen und Malen. Als Schülerin bemalte sie Wände in Abbruchhäusern. G.s Vater, der Germanist und spätere Rektor der Ruhr-Universität Bochum Siegfried Grosse, war ein begeisterter Theaterbesucher.

Ausbildung

G. studierte von 1982 bis 1986 an der Kunstakademie Münster und von 1987 bis 1990 an der Kunstakademie Düsseldorf. Zu ihren Lehrern gehörten u. a. Johannes Brus und Norbert Tadeusz, zudem war sie Meisterschülerin von Gotthard Graubner.

Wirken

Frühe Förderung und Erfolge

Frühe Förderung und ErfolgeDie ersten Berufsjahre als freie Künstlerin erleichterten G. verschiedene Stipendien. 1992 ermöglichte ihr der Villa-Romana-Preis einen Arbeitsaufenthalt in Florenz, 1993 bekam sie ein Karl-Schmidt-Rottluff-Stipendium, 1995 ein Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn und 1998 ...