Kerstin von der Decken

deutsche Juristin und Politikerin (Schleswig-Holstein); Ministerin für Justiz und Gesundheit ab Juni 2022

* 22. November 1968 Hamburg

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 36/2022

vom 6. September 2022 (sr)

Herkunft

Kerstin von der Decken wurde am 22. Nov. 1968 in Hamburg als Kerstin Brandt geboren und verbrachte einen großen Teil ihrer Kindheit in Mexiko-Stadt, wo ihre Eltern für den deutschen Chemiekonzern Bayer tätig waren. Alle zwei Jahre wurde der Familie von Bayer ein mehrwöchiger Heimaturlaub in Deutschland finanziert. Als D. 13 Jahre alt war, kehrte die Familie nach Leverkusen zurück - für D. nach eigenen Angaben "ein Kulturschock" (vgl. ndr.de, 19.2.2019).

Ausbildung

D. besuchte bis zu ihrem 13. Lebensjahr in Mexiko-Stadt die deutsche Schule "Alexander von Humboldt" und wuchs zweisprachig auf. Wieder in Deutschland machte sie 1988 Abitur am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium in Leverkusen und studierte im Anschluss an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, dem Institut d’Études Politiques Aix-en-Provence, wo sie das Certificat d’Études Politiques (CEP) erhielt, und der Universität Trier Jura und Politikwissenschaften. Ihr Referendariat absolvierte sie in Cottbus. 1997 promovierte D. an der Universität Trier zum Dr. iur. Dort folgte 2004 die Habilitation mit einer Schrift zum Kulturgüterschutz sowie die universitäre Lehrbefugnis für die ...