Lars Gustafsson

schwedischer Schriftsteller und Sprachphilosoph; Prof. für Philosophie an der University of Texas in Austin 1983-2006; Romane u. a.: "Risse in der Mauer" (Pentalogie), "Die Sache mit dem Hund", "Der Dekan", "Frau Sorgedahls schöne weiße Arme", "Der Mann auf dem blauen Fahrrad"; auch Lyrik und Essays

* 17. Mai 1936 Västerås/Mittelschweden

† 3. April 2016 Stockholm

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 11/2016

vom 15. März 2016 (fl), ergänzt um Meldungen bis KW 22/2020

Herkunft

Lars Erik Einar Gustafsson wurde 1936 in Västerås (Mittelschweden) als Sohn des Staubsauger- und Nähmaschinenvertreters Einar Gustafsson und dessen Frau Margaretha Carlsson geboren.

Ausbildung

G. studierte ab 1955 Philosophie, Ästhetik, Soziologie und Literaturgeschichte (n. a. A. auch Mathematik) in Uppsala und mit einem Auslandsstipendium in Oxford. In Uppsala legte er 1960 mit einer Arbeit über Sprachphilosophen aus der Schule Ludwig Wittgensteins seine Lizenziatsprüfung ab. 1978 promovierte er im Fach Philosophie zum Dr. phil. mit der Dissertation "Sprache und Lüge. Drei sprachphilosophische Extremisten: Friedrich Nietzsche, Alexander Bryan Johnson, Fritz Mauthner" (dt. 1980). Als DAAD-Stipendiat lebte er 1973-1974 in West-Berlin, wo enge Kontakte zu den Schriftstellern Hans Magnus Enzensberger, Max Frisch, Uwe Johnson und Günter Grass entstanden.

...