Lilli Gruber

ital. Journalistin und Politikerin; MdEP des Mitte-Links-Bündnisses Ulivo (Olivenbaum) 2004-2008; Moderatorin des italien. Privatsenders "La7"; verlas als erste Frau im italienischen Fernsehen die Nachrichten; RAI-Korrespondentin u. a. in Deutschland, Russland, Kroatien, den USA und im Irak-Krieg; 1996 Gastspiel in Deutschland als Moderatorin des Fernsehmagazins "Focus TV" auf Pro 7; Buchveröffentl. u. a.: "Tschador. Im geteilten Herzen des Iran" und dreibändiges Familienepos aus Südtirol, 1. Band: "Eredità" (Erbe)

* 19. April 1957 Bozen

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 01/2022

vom 4. Januar 2022 (se)

Herkunft

Lilli (eigentlich: Dietlinde) Gruber wurde am 19. April 1957 in Bozen geboren und wuchs zusammen mit ihrer Schwester nach der Übersiedlung der Familie nach Verona Anfang der 1960er Jahre in einem konservativen Kaufmanns-Elternhaus zweisprachig (deutsch/italienisch) auf.

Ausbildung

Nach dem Schulbesuch in Verona studierte G. 1976-1982 Journalismus, Soziologie und Politikwissenschaften in Bozen und Venedig.

Wirken

Südtiroler Korrespondentin und Moderatorin bei RAI

Südtiroler Korrespondentin und Moderatorin bei RAIBeim Privatsender "Telebolzano" begann G. ihre journalistische Laufbahn. Außerdem schrieb sie für die regionalen Tageszeitungen "l'Adige" und "Alto Adige". 1984 wurde sie Südtiroler Korrespondentin des italienischen Senders RAI, wobei sie TV-Programme in ihren Muttersprachen ...