Lisa Della Casa

Schweizer Opernsängerin (Sopran); war Mitglied der Wiener Staatsoper und von 1953 bis 1968 der Metropolitan Opera, New York; besondere Erfolge als Mozart- und Strauß-Sängerin

* 2. Februar 1919 Burgdorf bei Bern

† 10. Dezember 2012 Münsterlingen

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 53/1998

vom 21. Dezember 1998 (sl), ergänzt um Meldungen bis KW 50/2012

Herkunft

Lisa Della Casa wurde am 2. Febr. 1919 als Tochter eines Augenarztes in Burgdorf bei Bern geboren. Ihr Vater, selbst ein Sänger, Schauspieler und Regisseur, hatte ein Theater, in dem sie mit fünf Jahren erstmals auf einer Bühne stand. Bereits mit acht Jahren trat sie dort auch als Sängerin auf.

Ausbildung

L. D. besuchte das Konservatorium in Bern. Im Alter von 15 Jahren begann sie eine achtjährige Gesangsausbildung bei Margarete Haeser in Zürich. Während dieser Zeit spielte sie in zwei Schweizer Filmen als Partnerin von Paul Hubschmid, sang bei Kirchenkonzerten und gab ihre ersten Liederabende.

Wirken

1941 debütierte L. D. in Solothurn-Biel in der Rolle der Cho-Cho-San in Puccinis "Madama Butterfly". Zwei Jahre später stand sie erstmals auf der Bühne des Züricher Stadttheaters als Annina in Strauss' "Der Rosenkavalier". Von 1943 bis 1950 war sie Mitglied des Ensembles und sang Mimi ...