Lisa Randall

amerikanische Physikerin; Spezialgebiete: Teilchenphysik, String-Theorie und Kosmologie; entwickelte 1999 das "Randall-Sundrum-Modell", das fünf Dimensionen und mehrere Universen beinhaltet; Veröffentl. u. a.: "Verborgene Universen", "Die Vermessung des Universums"

* 18. Juni 1962 New York City

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 29/2012

vom 17. Juli 2012 (rw), ergänzt um Meldungen bis KW 28/2016

Herkunft

Lisa Joy Randall wurde am 18. Juni 1962 im New Yorker Stadtteil Queens in eine jüdische Familie geboren. Ihr Vater war Vertreter, die Mutter Lehrerin. R. hat eine ältere Schwester; die jüngere Schwester Dana ist Professorin für Mathematik und Computerwissenschaften am Georgia Institute of Technology (Stand 2012).

Ausbildung

R. besuchte bis 1980 die naturwissenschaftlich ausgerichtete Stuyvesant High School in Manhattan. Bereits während ihrer Schulzeit interessierte sie sich sehr für Mathematik und belegte 18-jährig den ersten Platz im Westinghouse Science Talent Search. Ihr anschließendes Studium der Mathematik und Physik an der Harvard University in Cambridge/Massachusetts schloss sie 1983 mit dem B.A.-Grad in Physik ab. 1987 wurde sie dort bei Howard Georgi mit der Arbeit "Enhancing the Standard Model", die sich mit Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen befasste, in Teilchenphysik promoviert.

Wirken

Akademische Laufbahn

Akademische Laufbahn Als Postdoktorandin arbeitete ...