Luca De Meo

italienischer Industriemanager; seit Juli 2020 directeur général bei der Renault S.A., zuvor ab Anfang 2009 beim VW-Konzern, zunächst für Marketing zuständig, dann ab 2012 Vertriebsvorstand bei Audi und von Nov. 2015 bis Jan. 2020 Chef der Tochter Seat; 2002 bis Ende 2008 bei Fiat, davon ab 2004 Leiter von Fiat Auto und ab 2007 Konzernvorstand für Marketing; ab 1992 bei Renault, ab 1998 bei Toyota

* 13. Juni 1967 Mailand

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 02/2021

vom 12. Januar 2021 (cs), ergänzt um Meldungen bis KW 45/2023

Herkunft

Luca De Meo wurde am 13. Juni 1967 in Mailand geboren. Zeitweise wuchs er in der Elfenbeinküste auf, wo sein Vater, ein ehemaliger Banker, die Filiale der Automarke Lancia leitete.

Ausbildung

D. studierte Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkt Marketing an der privaten Mailänder Universitá commerciale Luigi Bocconi und erwarb den Mastergrad (MBA) mit einer Arbeit über Wirtschaftsethik.

Wirken

Bei Renault und Toyota

Bei Renault und ToyotaSeine Laufbahn in der Automobilbranche begann D. 1992 bei der Italien-Tochter der französischen Renault S.A., bei der er rasch zum Vertriebsleiter für die Lombardei aufstieg. 1993 kam er an die Konzernzentrale in Boulogne Billancourt bei Paris, bewährte sich in der Marktanalyse und wurde dann Produktmanager für den ...