Manfred Bodin

deutscher Bankmanager; Vorstandschef der Nord/LB 1991-2004

* 14. November 1939 Münster

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 43/2005

vom 29. Oktober 2005 (cs)

Herkunft

Manfred Bodin wurde am 14. Nov. 1939 in Münster geboren.

Ausbildung

B. durchlief nach der mittleren Reife die Ausbildung zum Bankkaufmann (Stadtsparkasse Münster) sowie das Lehrinstitut für das Kommunale Sparkassen- und Kreditwesen mit Abschluss als Dipl. Sparkassenbetriebswirt.

Wirken

Ab 1960 arbeitete B. bei der Sparkasse Münster in der Revision und wechselte 1964 innerhalb Nordrhein-Westfalens zur Kreissparkasse Witten. Mit knapp 31 Jahren erhielt B. 1970 die Berufung in den Vorstand der Kreissparkasse Recklinghausen und übernahm 1976 deren Vorstandsvorsitz. 1984 stieg er zum Vorstandschef der Sparkasse Essen auf, eines der zwölf größten Institute im Deutschen Sparkassen- und Giroverband (DSGV).

1991 trat B. als Vorstandsvorsitzender an die Spitze der Norddeutschen Landesbank Girozentrale (NORD/LB) in Hannover. Der damalige niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder hatte sich für das SPD-Mitglied stark gemacht. B. folgte auf Bernd Thiemann, den neuen Chef der DG-Bank. Die NORD/LB war 1970 als Landesbank und Sparkassenzentralbank in Niedersachsen entstanden und folgte auf vier fusionierte Institute (Niedersächsische Landesbank, Braunschweigische Staatsbank, Hannoversche Landeskreditanstalt, Niedersächsische Wohnungskreditanstalt-Stadtschaft). Die NORD/LB übernahm für die Sparkassen die Funktion der Girozentrale, übergreifende Aufgaben (EDV, internationale Kontaktpflege, ...