Maria Rauch-Kallat

österreichische Politikerin; ÖVP; Bundesministerin für Gesundheit und Frauen 2003-2007; ÖVP-Generalsekretärin 1995-2003; Bundesministerin für Umwelt, Jugend und Familie 1992-1995

* 31. Januar 1949 Wien

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 17/2007

vom 28. April 2007 (cs), ergänzt um Meldungen bis KW 45/2021

Herkunft

Maria Rauch-Kallat, geb. Kallat, wurde am 31. Jan. 1949 als Tochter eines Wirtsehepaars in Wien-Währing geboren und wuchs mit zwei älteren Brüdern auf.

Ausbildung

Nach der Matura 1967 am Realgymnasium in Wien-Hernals legte R. schon im Nov. die Lehramtsprüfung für Englisch ab. Später folgten Lehramtsprüfungen in Russisch (1977), Geographie, Wirtschaftskunde (1979) und Sport (1981).

Wirken

Ab 1967 unterrichtete R. an einer Hauptschule in Wien-Favoriten. 1983 ließ sie sich beurlauben und leitete bis 1992 die Sozialeinrichtung Hilfswerk mit damals 300 Mitarbeitern. Das Schicksal ihrer Tochter Claudia, die 1975 als Fünfjährige erblindete, veranlasste R. zur Gründung einer Elternselbsthilfe für sehgeschädigte Kinder, die Verbesserungen in der Sonderpädagogik durchsetzte. Daneben war R. 1984-1992 zusätzlich dem Bundesministerium für Unterricht und Kunst zugeteilt und wirkte dort am Zentrum für Schulversuche für die Integration Behinderter. Darüber hinaus leitete sie ab 1987 das Hildegard-Burjan-Institut ("ALPHA, Frauen für die Zukunft"). Als Herausgeberin und Redakteurin betreute sie auch mehrere Zeitschriften.

Parallel hierzu engangierte ...