Mario Botta

Schweizer Architekt und Designer; Bauwerke u. a.: Tinguely-Museum in Basel, Kathedrale von Evry bei Paris, Cymbalista Synagoge in Tel Aviv, Stadt- und Landesbibliothek in Dortmund, Kirche Santo Volto in Turin; auch Bühnenbilder und Designer

* 1. April 1943 Mendrisio

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 26/2022

vom 28. Juni 2022 (vj)

Herkunft

Mario Botta wurde am 1. April 1943 in Mendrisio im Südtessin geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf.

Ausbildung

Nach einer dreijährigen Ausbildung als Bauzeichner holte B. in weiteren drei Jahren auf dem Kunstgymnasium in Mailand das Abitur nach und studierte anschließend ab 1964 am Universitätsinstitut für Architektur in Venedig bei Carlo Scarpa und dem Kunsthistoriker Giuseppe Mazzariol. Während seines Studiums lernte er von namhaften Architekten, so arbeitete er etwa mit Julian de la Fuente und José Oubrerie im Atelier seines berühmten Landsmanns Le Corbusier zusammen. 1969 assistierte er dem prominenten Architekten Louis I. Kahn in Venedig. Seinen Hochschulabschluss machte B. 1969.

Wirken

Frühe Begabung und Aufstieg in die Weltklasse

Frühe Begabung und Aufstieg in die WeltklasseSein erstes Haus zeichnete B. als 16-jähriger Lehrling für einen Verwandten. Mit 18 Jahren entwarf er das Pfarrhaus in seinem Heimatdorf Genestrerio, das 1963 fertiggestellt wurde. 1970 eröffnete B. ein Büro in ...