Martinus Veltman

niederländischer Physiker; Nobelpreis 1999 für Physik zus. mit Gerardus 't Hooft für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik

* 27. Juni 1931 Waalwijk

† 4. Januar 2021 Bilthoven

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 19/2011

vom 10. Mai 2011 (fa), ergänzt um Meldungen bis KW 04/2021

Herkunft

Martinus Justinus Godefriedus Veltman wurde 1931 in Waalwijk (Niederlande) geboren. Sein Vater war Rektor der dortigen Grundschule. V. war das vierte von insgesamt sechs Kindern. Drei seiner Geschwiser wurden Grundschullehrer.

Ausbildung

Nach dem Besuch weiterführender Schulen entschied V. sich für ein naturwissenschaftliches Studium, das er 1963 an der Universität Utrecht mit der Promotion zum Doktor der Physik beendete. Sein Doktorvater war Leon van Hove, sein Forschungsschwerpunkt lag auf der theoretischen Physik.

Wirken

Akademische Karriere

Akademische KarriereBereits 1961 war V. van Hove an das Zentrum für Teilchenphysik (Cern) in Genf gefolgt, wo er bis 1966 forschte. 1966 wurde V. an seiner Alma Mater zum Professor für theoretische Physik berufen. Er baute dort den Forschungsbereich für Teilchenphysik auf. 1981 wechselte er an die University of Michigan in Ann Arbor (USA), wo er die John D. MacArthur-Professur für Physik übernahm. 1996 wurde er emeritiert.

Nobelpreis

Nobelpreis1999 wurde V. zusammen ...