Maryna Viazovska

ukrainische Mathematikerin, Professorin an der Hochschule EPFL in Lausanne/Schweiz am Lehrstuhl für Zahlentheorie; 2022 Gewinnerin der Fields-Medaille ("Nobelpreis für Mathematik"), 2016 wissenschaftlicher Durchbruch in der Theorie dichtester Kugelpackungen

* 2. November 1984 Kiew

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 43/2022

vom 25. Oktober 2022 (vj), ergänzt um Meldungen bis KW 12/2023

Herkunft

Maryna Viazovska wurde am 2. Nov. 1984 in Kiew geboren. Sie wuchs als älteste von drei Schwestern auf. Ihr Vater war Chemiker, die Mutter Ingenieurin.

Ausbildung

V. besuchte in Kiew eine weiterführende Schule für hochbegabte Schüler in den Bereichen Wissenschaft und Technologie, das Kyiv Natural Science Lyceum No. 145. Dort geriet sie unter den Einfluss von Andrii Knyazyuk, der vor seiner Zeit als Lehrer wissenschaftliche Forschung als Mathematiker betrieben hatte und ihr Talent erkannte. Bereits mit zwölf Jahren nahm V. erfolgreich an Schul-Mathematik-Olympiaden teil. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie Mathematik an der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew und machte dort 2005 ihren Bachelor-Abschluss. Ihr Master-Studium absolvierte sie an der Technischen Universität Kaiserslautern (Abschluss 2007) und wechselte anschließend an die Universität Bonn, wo sie 2013 über modulare Formen und analytische Zahlentheorie bei dem bekannten Zahlentheoretiker Don Zagier promovierte.

Wirken

Postdoc-Forschung und Professur

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