Michail Gromow

russisch-französischer Mathematiker; gilt als einer der weltweit führenden Mathematiker, insbesondere auf dem Gebiet der Geometrie; u. a. Mitbegründer der geometrischen Gruppentheorie und der symplektischen Geometrie; Abelpreis 2009

* 23. Dezember 1943 Boksitogorsk

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Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 28/2009

vom 7. Juli 2009 (rw)

Herkunft

Michail Leonidowitsch Gromow (auch Mikhail Gromov) wurde am 23. Dez. 1943 als Sohn von Leonid Gromow und dessen Ehefrau Lea, geb. Rabinovitz, in Boksitogorsk (UdSSR, heute Russland) geboren.

Ausbildung

Sein Masterstudium der Mathematik an der Universität Leningrad beendete G. 1965. 1967-1974 war er dort als Assistenzprofessor tätig, promovierte 1969 bei Wladimir A. Rochlin und habilitierte sich 1973.

Wirken

1974 verließ G. die UdSSR in Richtung New York, wo er eine Professur an der State University von Stony Brook erhielt. 1981 wurde er Professor an der Université de Paris VI (bis 1982). Im Jahr darauf berief ihn das Direktoriat des Institut des Hautes Etudes Scientifiques (IHES) in Bures-sur-Yvette als einer der fünf permanenten Professoren, die nach den Empfehlungen des wissenschaftlichen Beirats auf der Grundlage der Breite und Reichweite ihrer Arbeit und im Hinblick auf ihr Potenzial auf Lebenszeit ernannt werden und sich ohne Lehrverpflichtungen und Verwaltungsaufgaben ganz der Forschung widmen können. Von 1991 bis 1996 war ...