Mona Hatoum

britisch-palästinensische Objekt-, Performance- und Videokünstlerin; Arbeiten: Performances, Skulpturen und Installationen; Hauptthemen sind die Überwachung und Macht der Institutionen; Werke u. a.: "Homebound", "Corps étranger", "Deep Throat"

* 1952 Beirut (Libanon)

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Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 29/2018

vom 17. Juli 2018 (ds), ergänzt um Meldungen bis KW 35/2023

Herkunft

Mona Hatoum wurde 1952 in Beirut/Libanon als jüngste von drei Töchtern palästinensischer Eltern, die aus Haifa dorthin geflüchtet waren, geboren.

Ausbildung

Von 1970 bis 1972 besuchte H. das Beirut University College. Während eines Ferienaufenthaltes 1975 in London brach im Libanon der Bürgerkrieg aus, so dass H. nicht dahin zurückkehren konnte. Sie blieb in England und besuchte in London von 1975 bis 1979 die Byam School of Art, danach bis 1981 die Slade School of Art. Zur weiteren Ausbildung gehörten später auch längere Aufenthalte am Western Front Art Centre in Vancouver (1984), am Contemporary Arts Centre in Seattle (1986) und am Western Front Art Centre in Vancouver (1988).

Wirken

Künstlerische Themen und Stil

Künstlerische Themen und StilSeit Anfang der 1980er Jahre wurde H. mit ihren Videoarbeiten, Installationen, Skulpturen und Objekten bekannt, die in teils drastischer Form institutionelle Macht und von ...