Neo Rauch

deutscher figurativer Maler; Vertreter der sog. "Neuen Leipziger Schule", Werke u. a.: "Sucher", "Wahl", "Morgenrot", "Grotte", "Revolution"; Prof. für Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig 2005-2009; verh. mit Rosa Loy

* 18. April 1960 Leipzig

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 25/2017

vom 20. Juni 2017 (ds), ergänzt um Meldungen bis KW 44/2022

Herkunft

Neo Rauch wurde am 18. April 1960 in Leipzig geboren. Seine Eltern Hanno Rauch und Helga Wand, beide Kunststudenten von 19 und 20 Jahren, starben vier Wochen nach seiner Geburt bei einem großen Zugunglück mit vielen Toten in Leipzig. R. wuchs bei seinen noch jungen Großeltern sehr behütet in Aschersleben im Vorharzland auf; der Großvater starb bereits 1979.

Ausbildung

Sein Abitur legte R. an der Erweiterten Oberschule Thomas Müntzer (heute Gymnasium Stephaneum) in Aschersleben ab. Nach dem Militärdienst studierte er 1981-1986 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Arno Rink in Leipzig. 1985 schrieb er seine Diplomarbeit über "Die Informelle Malerei in der BRD". In den Jahren 1986 bis 1990 war er Meisterschüler bei Bernhard Heisig, einem der drei ...