Nicole Razavi

deutsche Politikerin (Baden-Württemberg); CDU; Ministerin für Landesentwicklung und Wohnen ab Mai 2021; Landtagsabgeordnete ab 2006; Büroleiterin von Stefan Mappus 2005-2006

* 20. Mai 1965 Hongkong (VR China)

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 37/2021

vom 14. September 2021 (se)

Herkunft

Nicole Razavi, kath., wurde am 20. Mai 1965 in Hongkong geboren und wuchs im baden-württembergischen Filstal auf. Ihr Vater, ein selbstständiger Ingenieur in der Textilbranche, ist persischer Abstimmung, die Mutter stammt aus Danzig. Dem internationalen Berufsleben ihres Vaters verdankt R. ihren asiatischen Geburtsort und Einblicke in viele Kulturen.

Ausbildung

R. besuchte in Ebersbach/Fils das Gymnasium und studierte nach dem Abitur Anglistik, Politologie und Sportwissenschaft in Tübingen und Oxford. 1991 legte sie für das Lehramt an Gymnasien das erste und 1993 das zweite Staatsexamen ab.

Wirken

Karriere bei der CDU

Karriere bei der CDUZunächst arbeitete R. 1993-1995 als Assessorin und Studienrätin am Wirtschaftsgymnasium in Stuttgart-Feuerbach. 1995 holte der damalige CDU-Verkehrsminister Hermann Schaufler R., die mit Anfang 20 CDU-Mitglied geworden war, zur Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, wo sie bis 2001 die Presse- und Marketingabteilung leitete. 2001 wurde sie persönliche Referentin des Staatssekretärs im Ministerium für Umwelt und Verkehr Baden-Württemberg, Stefan Mappus. 1998-2004 hatte der CDU-Politiker Ulrich Müller dieses Ministeramt in der CDU-FDP-Koalition ...