Peter Hamm

dt. Journalist und Schriftsteller; Werke: Lyrik, Essays, literaturkrit. Arbeiten, Übersetzungen, Filmdrehbücher und Fernsehporträts; literar. Werke u. a.: Der Balken" (Gedichte), "Den Traum bewahren", "Der Wille zur Ohnmacht", "Peter Handke und kein Ende. Stationen einer Annäherung"; Filme u. a.: "Protest in der Kunst", "Heinrich Böll", "Alfred Brendel spielt Schubert", "Peter Handke - Der schwermütige Spieler", "Die Moral der Ruth Halbfass"

* 27. Februar 1937 München

† 22. Juli 2019 Tutzing

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 35/2018

vom 28. August 2018 (se), ergänzt um Meldungen bis KW 18/2021

Herkunft

Peter Hamm wurde 1937 in München als Sohn eines Tierarztes geboren. Nach dem frühen Tod der Mutter (1940) und wegen der kriegsbedingten Abwesenheit des Vaters kam er zunächst in ein Heim, dann zu den Großeltern nach Weingarten/Oberschwaben.

Ausbildung

H. besuchte das Salvatorkolleg in Bad Wurzach (1947-1950) und anschließend das Spohn-Gymnasium Ravensburg, das er als 14-Jähriger wieder verließ. Zeitweise arbeitete er in der Haut- und Fellverwertung sowie als Landwirtschaftshelfer auf der Domäne Oberspringen. Mit 16 Jahren begann er eine Buchhändlerlehre in Lindau, die jedoch ohne Abschluss blieb.

Wirken

Neben seiner früh aufgenommenen schriftstellerischen Tätigkeit ...