Philipp Demandt

deutscher Kunsthistoriker und Kulturmanager; Direktor des Städel Museum, der Liebieghaus Skulpturensammlung ab 1. Okt. 2016; Direktor der  Kunsthalle Schirn in Frankfurt/ Main 2016-2022; Leiter der Alten Nationalgalerie Berlin Jan. 2012 - Okt. 2016; Dezernent der Kulturstiftung der Länder 2004-2012; Leiter der Zeitshrift "Arsprototo" und der wissenschaftlichen Publikationsreihe "Patrimonia" 2004-2012

* 1971 Konstanz

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 41/2016

vom 11. Oktober 2016 (kg), ergänzt um Meldungen bis KW 49/2021

Herkunft

Philipp Demandt wurde 1971 in Konstanz geboren. Als sein Vater, Alexander Demandt, 1975 als Professor für Alte Geschichte an das Friedrich-Meinecke-Institut der Freien Universität Berlin berufen wurde, zog die Familie nach West-Berlin, wo D. aufwuchs. Sein Großvater war der hessische Landeshistoriker Karl Ernst Demandt.

Ausbildung

D. studierte an der Freien Universität in Berlin Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Publizistik, 2001 promovierte er dort zum Thema "Die historische Mythologie des preußischen Staates im Spiegel des 'Luisenkults'". Die Arbeit bildete die Grundlage für das vielbeachtete Buch "Luisenkult. Die Unsterblichkeit der Königin von Preußen" (2004) in dem er "so aufgeklärt wie unterhaltsam den langen Schatten von Luises Nachleben" sichtbar machte (SZ, 4.2.2004).

Wirken

Seine Berufslaufbahn begann D. als Ausstellungsassistent ...