Raf Vallone

eigtl. Raffaele Vallone; italienischer Filmschauspieler und Journalist; Filme u. a.: "Bitterer Reis", "Rom 11 Uhr", "Rose Bernd", "Der Kardinal"; auch Theaterstücke und Regiearbeiten

* 17. Februar 1916 Tropea/Catanzaro/Kalabrien

† 31. Oktober 2002 Rom

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 10/1989

vom 27. Februar 1989

Herkunft

Raffaele Vallone wurde am 17. Febr. 1916 in Tropea (Catanzaro) in Kalabrien als Sohn eines Rechtsanwalts geboren.

Ausbildung

V. war zunächst ein bekannter Fußballspieler in Turin und studierte dort Philosophie und Jura. Nebenbei war er in privaten Zirkeln in Turin als Schauspieler aufgetreten und hatte Stanislawskis Methoden studiert. Nach Abschluß seiner Dissertation im Fach Philosophie machte er als Sportberichterstatter sein Debüt bei der Presse. Kurze Zeit war er außerdem Theater- und Filmkritiker in Turin und Mailand, u.a. bei "Gazetta del Popolo" und "Umanità". Sein journalistisches Metier hat er verschiedentlich auch in späteren Jahren noch ausgeübt, u.a. bei der Winterolympiade 1956 in Cortina.

Wirken

Zum Film kam er durch einen studentischen Studienzirkel und durch ein Interview mit dem Regisseur de Santis, den V. 1946 kennenlernte und der 1949 den Film "Riso amaro" (Bitterer Reis) drehte, für den er einen männlichen Hauptdarsteller ...