Reinhard P. Gruber

österreichischer Schriftsteller; Veröffentl. u. a.: "Aus dem Leben Hödlmosers. Ein steirischer Roman mit Regie", "Nie wieder Arbeit", "Einmal Amerika und zurück" (Romane); "Heimwärts Einwärts" (Prosa); "Fritz, das Schaf" (Kinderbuch); Theaterstücke u. a.: "Endlich Ruhe", "Heimatlos"; "Die Geierwally" (Musical)

* 20. Januar 1947 Fohnsdorf

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 50/2001

vom 3. Dezember 2001 (gi), ergänzt um Meldungen bis KW 40/2008

Herkunft

Reinhard Peter Gruber, röm.-kath., wurde am 20. Jan. 1947 als Sohn eines Bergwerkarbeiters in Fohnsdorf, Obersteiermark, geboren und wuchs auch dort auf.

Ausbildung

Nach der Matura, die er 1965 in Judenburg ablegte, studierte er von 1966 bis 1973 Theologie (mit Abschluss Magister), Psychologie, Philosophie und Politologie an der Universität Wien. In dieser Zeit, von 1967 bis 1968, lebte er als Mönch im Wiener Schottenstift der Benediktiner.

Wirken

Nach Studienende war G. in Graz 1973-1977 als Kulturredakteur einer Tageszeitung tätig, seither lebt er als freier Schriftsteller in Stainz (West-Steiermark). In nur zwei Jahrzehnten avancierte er mit seinen Romanen und Bühnenstücken zum meistgelesenen lebenden Autor der Steiermark. Die Welt, mit der er sich in seinen Büchern vorzugsweise satirisch befasst, war zunächst ...