Rolf Boysen

deutscher Schauspieler; insbesondere den Münchner Kammerspielen und Regisseur Dieter Dorn verbunden; Rollen u. a. in "Der zerbrochene Krug", "Nathan der Weise", "Der Schein trügt", "Die Dreigroschenoper", "König Lear", "Wallenstein", "Der Kaufmann von Venedig", "Bakchen"; Fernseharbeiten, u. a. "Wallenstein" und "Buddenbrooks"; auch Synchronsprecher, Rezitator und Hörbuchsprecher

* 31. März 1920 Flensburg

† 16. Mai 2014 München

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 45/2014

vom 4. November 2014 (mf)

Herkunft

Rolf Boysen wurde 1920 als Sohn eines Schiffsingenieurs in Flensburg geboren. Er wuchs in Hamburg auf, wo sein Vater ab 1924 arbeitete.

Ausbildung

In Ottensen machte B. 1939 Abitur und begann dann auf Wunsch der Eltern eine kaufmännische Ausbildung, die jedoch durch die Einberufung zum Kriegsdienst bald unterbrochen wurde. Bei einer in Italien stationierten Divisions-Spielgruppe versuchte sich B. erstmals als Schauspieler. Nach Kriegsende besuchte er ein Schauspielstudio in Hamburg.

Wirken

Karriere bis Ende der 1970er Jahre

Karriere bis Ende der 1970er Jahre1948 sprach B. am Dortmunder Theater vor und wurde auf Anhieb engagiert. 1952 folgte ein Engagement am Theater in Kiel. Weitere Stationen seiner Theaterlaufbahn ...