Rudolf Hauck

deutscher Politiker; MdB 1965-1987; SPD

* 20. April 1924 Schweinfurt

† 17. Oktober 2003

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 13/1989

vom 20. März 1989

Herkunft

Rudolf Hauck, ev., wurde am 20. April 1924 in Schweinfurt geboren.

Ausbildung

Nach der Volksschule durchlief er von 1938-41 eine Lehre als Industriekaufmann, bestand die Gehilfenprüfung und war dann bis Kriegsende als Angestellter zur Luftwaffe dienstverpflichtet.

Wirken

1946 wurde H. hauptamtlicher Geschäftsführer des Kreisjugendringes Schweinfurt-Stadt. 1949 besuchte er ein Seminar für Sozialberufe in Karlsruhe/Mannheim, bestand dort 1951 das Staatsexamen mit Auszeichnung und war in der Folge als Sozialarbeiter tätig. 1952 wurde er Kreisjugendpfleger in Helmstedt, von 1956-65 war er Leiter des Kreisjugendamtes Helmstedt. Ehrenamtlich war er außerdem in vielen Bereichen des Sozialwesens sowie in der Jugend-, Sport-, Kultur- und Erwachsenenbildungsarbeit tätig. 1954-65 war er Personalratsvorsitzender der Kreisverwaltung Helmstedt. In der Gewerkschaft ÖTV und im DGB übte er ebenfalls verschiedene Funktionen aus.

Politisch hatte sich H. schon 1946 der SPD angeschlossen. Er wurde Mitglied des Parteirates und des Landesvorstandes Niedersachsen sowie Vorsitzender des SPD-Bezirks Braunschweig. Von 1956-68 war er Mitgied des Rates der Stadt Helmstedt.

Ab 1965 war H. Mitglied des Deutschen Bundestages. Bis 1983 vertrat er dort den Wahlkreis 46 (Helmstedt-Wolfsburg). Bei der Wahl vom 6. März ...