Ruggero Raimondi

ital. Sänger (Bassbariton); einer der führenden Bassisten des ital. Repertoires; v. a. großer Verdi-Interpret; Auftritte u. a. an der "Met" in New York, in der Mailänder "Scala", bei den Festspielen in Glyndebourne und Salzburg; auch Opernfilme

* 3. Oktober 1941 Bologna

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 29/1996

vom 8. Juli 1996 (gi), ergänzt um Meldungen bis KW 26/2003

Herkunft

Ruggero Raimondi wurde am 3. Okt. 1941 in Bologna geboren.

Ausbildung

Von seinem opernbegeisterten Vater unterstützt, begann er bereits als Fünfzehnjähriger mit einer klassischen Gesangsausbildung in Mailand und Rom. Er war Schüler von Maria Teresa Pediconi an der Accademia di Santa Cecilia in Rom, außerdem studierte er von 1962 bis 1964 bei Antonio Piervenanzi. Entscheidend gefördert wurde er von seinem Entdecker, Maestro Molinari-Pradelli. Als Fünfundzwanzigjähriger nahm er später auch noch Bühnenunterricht bei dem Regisseur Piero Faggioni.

Wirken

Sein Bühnendebüt gab R. 1964 als Preisträger des Concorso Voci nuove in Spoleto als Coline in "La Bohème" beim Festival dei Due Mondi. Danach war er am Teatro La Fenice in Venedig engagiert. 1968 debütierte er an der Mailänder Scala, 1969 bei den Festspielen von Glyndebourne, 1970 an der Metropolitan Opera in New York (in Verdis "Ernani...