Salvatore Quasimodo

italienischer Schriftsteller; Theaterkritiker; Prof. für Literatur in Mailand; Nobelpreis 1959 für Literatur für seine lyrische Dichtung, "die mit klassischem Feuer das tragische Lebensgefühl der Gegenwart ausdrückt"; Veröffentl. u. a.: "Das Leben ist kein Traum", "Ein offener Bogen"; auch Übersetzungen

* 20. August 1901 Modica bei Syrakus/Sizilien

† 14. Juni 1968 Neapel

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 29/1968

vom 8. Juli 1968 , ergänzt um Meldungen bis KW 03/2011

Wirken

Salvatore Quasimodo wurde am 20. August 1901 in Modica bei Syrakus/Sizilien geboren und wuchs in Messina auf. Sein Vater war Eisenbahnbeamter. Q. selbst lernte nach technischen Studien in Messina als technischer Zeichner, staatlicher Baubeamter und Eisenbahningenieur ganz Italien kennen, ehe er sich 1930 in Mailand niederließ. Als Autodidakt hatte er sich die Kenntnisse der klassischen Sprachen erworben und Literaturwissenschaften studiert.

Er veröffentlichte seine ersten Gedichte in der Florentiner Zeitschrift "Solaria" und war seit dieser Zeit Mitarbeiter vieler namhafter italienischer Zeitschriften, so. u.a. von "Circoli", "L'Italia Letteraria", "Il Frontespizio", "Letteratura", "Primato", der Zeitung "La Gazzetta del Popolo", außerdem auch verschiedener ausländischer Literaturzeitschriften.

Q. war von 1938-1940 ...