Sergej Bodrow

russischer Filmregisseur und -produzent, Drehbuchautor und Schriftsteller; Filme u. a. "Der süße Saft des Grases", "Die Nichtprofessionellen", "S.E.R. – Freiheit ist ein Paradies", "Ich wollte Engel sehen", "Gefangen im Kaukasus", "Der Kuss des Bären", "Der Mongole"

* 28. Juni 1948 Chabarowsk

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 47/2008

vom 18. November 2008 (rw), ergänzt um Meldungen bis KW 10/2015

Herkunft

Sergej Wladimirowitsch Bodrow wurde am 28. Juni 1948 im ostsibirischen Chabarowsk geboren.

Ausbildung

Mit 15 Jahren ging B. nach Moskau und studierte am Institut für Energetik. Nach Abbruch des Studiums arbeitete er als Hilfsarbeiter. 1971 nahm er ein weiteres Studium an der Moskauer Filmhochschule (VGIK) auf, das er 1974 als Drehbuchautor in der Klasse von Kira Paramonowa und Natalja Folkina beendete.

Wirken

B. arbeitete zunächst drei Jahre als Journalist für das russische Satiremagazin "Krokodil", dann als Drehbuchautor und Szenarist. In dieser Zeit schrieb er rund 30 Drehbücher, v. a. für Komödien, denen allerdings nur ein geringer Erfolg beschieden war.

1984 inszenierte er gemeinsam mit Amanbe Alpijew seinen ersten Film "Der süße Saft des Grases", der in ...