Sergej W. Rachmaninow

russischer Komponist in den USA; Pianist und Dirigent; verließ 1917 Russland; Werke: Lieder, Chorwerke, Opern, drei Sinfonien, sinfon. Dichtungen, Kammer- und Klaviermusik; auch als Pianist berühmt, v. a. als Interpret von Chopin, Liszt, Skrjabin; auch Dirigent

* 1. April 1873 Gut Onega/Oblast Nowgorod (n.a.A. 1. April 1873 Semjonowo bei Staraja Russa)

† 28. März 1943 Beverly Hills/CA

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 24/1962

vom 4. Juni 1962 , ergänzt um Meldungen bis KW 50/2023

Wirken

Sergej Wassiljewitsch Rachmaninow wurde am 1. April 1873 in Onega im Gouvernement Nowgorod geboren. Die Familie siedelte dann nach Petersburg über, wo R. Klavierschüler von Damjanski am dortigen Konservatorium war. Von 1885-1891 war er in Moskau Schüler von Siloti, Tanejew und Arensky. Hier wurde er zuerst als ausgezeichneter Klavierspieler bekannt, lenkte aber bald die Aufmerksamkeit auch durch seine Kompositionen auf sich. Seine einaktige, 1893 in Moskau aufgeführte Oper "Aleko" trug ihm die goldene Medaille ein. Von 1897 bis 1898 leitete er die Privatoper von Mamontoff. 1899 kam er als Dirigent philharmonischer Konzerte nach London, 1902 nach Wien.

In Jahre 1903 wurde er Lehrer am Marien - Institut in Moskau und übernahm weiter die Leitung. einer Moskauer Oper (1904-1906). Anschließend lebte er einige Zeit in Dresden, 1910- 1911 ...