Silvia Bovenschen

deutsche Schriftstellerin, Essayistin und Literaturwissenschaftlerin; Werke u. a.: "Die imaginäre Weiblichkeit", "Älter werden", "Verschwunden", "Wie geht es Georg Laub?", "Sarahs Gesetz"

* 5. März 1946 Point/Oberbayern

† 25. Oktober 2017 Berlin

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 11/2018

vom 13. März 2018 (sb), ergänzt um Meldungen bis KW 18/2018

Herkunft

Silvia Bovenschen wurde 1946 im oberbayerischen Point geboren. Sie wuchs als Tochter eines Diplom-Ingenieurs und Direktors einer Aktiengesellschaft in wohlsituierten Verhältnissen in München, Hannover und Frankfurt am Main auf.

Ausbildung

Nach dem Abitur studierte B. an der Universität in Frankfurt am Main Literaturwissenschaft, Soziologie und Philosophie. 1977 promovierte sie dort zum Dr. phil. Ihre Dissertation, die 1979 erschien, trug den Titel "Die imaginäre Weiblichkeit" und wurde schnell zu einem Standardwerk feministischer Schriften und Meilenstein in der feministischen Wissenschaft. 1968 gehörte B. zu den Mitgründerinnen des "Frankfurter Weiberrats", einer der ersten feministischen Gruppierungen in der Bundesrepublik überhaupt.

Wirken

Nach Abschluss ihres Studiums lehrte und arbeitete B. 20 Jahre lang als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache und Literatur an der Universität in Frankfurt am Main. Zu ihren wichtigsten wissenschaftlichen Veröffentlichungen aus dieser Zeit zählen "Aus ...