Susanne Raab

österreichische Juristin; ÖVP; fr. Spitzenbeamtin und Politikerin; Bundesministerin für Frauen und Integration ab Jan. 2020; erweitert um die Ressorts Familie und Jugend im Jan. 2021

* 20. Oktober 1984 Vöcklabruck

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 31/2020

vom 28. Juli 2020 (gm), ergänzt um Meldungen bis KW 01/2021

Herkunft

Susanne Raab (geb. Knasmüller) wurde am 20. Okt. 1984 in Vöcklabruck in Oberösterreich geboren und wuchs in dem Reiterdorf Ampflwang im Hausruckwald auf. Ihre Mutter, eine gelernte Krankenschwester, kümmerte sich um die Familie. Ihr Vater ist in der Immobilienbranche tätig.

Ausbildung

R. absolvierte nach der Matura am Bundesgymnasium Vöcklabruck zwischen 2003 und 2009 die Diplomstudien der Psychologie und der Rechtswissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, gefolgt von einem Doktoratsstudium der Rechtswissenschaft, das sie im Nov. 2010 mit einer Dissertation über Schadensersatzklagen im österreichischen Kartellrecht abschloss. Während ihrer Schul- und Studienzeit absolvierte sie mehrere Auslandspraktika, u. a. in einer Kanzlei in Bukarest, engagierte sich in verschiedenen ehrenamtlichen Organisationen (so war sie u. a. für drei Monate Mitarbeiterin eines Frauenhauses für Straßenmädchen in Brasilien) und übernahm Vorstandspositionen bei der ÖVP-nahen Union Höherer Schüler (Landesvorstand 2000-2001) in Oberösterreich, der Schülerunion Oberösterreich (Landesobfrau 2002-2003) und der Österreichischen Schülerunion (Bundesvorstand 2003-2004).

Wirken

Aufstieg in ÖVP-geführten Ministerien

Aufstieg in ÖVP-geführten Ministerien...