Ulrich Greiner

dt. Journalist und Publizist; Ressortleiter Literatur der "ZEIT" 1998-2009; Feuilleton-Schriftleiter der "ZEIT" 1986-1995; fr. Mitarbeiter der Feuilletonredaktion der "FAZ"; Veröffentl. u. a. "Schamverlust. Vom Wandel der Gefühlskultur", "Heimatlos. Bekenntnisse eines Konservativen"

* 19. September 1945 Offenbach am Main

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 38/2020

vom 15. September 2020 (kg), ergänzt um Meldungen bis KW 09/2022

Herkunft

Ulrich Greiner wurde am 19. Sept. 1945 als Sohn des Architekten Harald Greiner in Offenbach am Main geboren.

Ausbildung

Nach dem Abitur am humanistischen Heinrich-von-Gagern-Gymnasium in Frankfurt (1965) studierte G. in Frankfurt und Tübingen Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft. Zu den Lehrern, die ihn damals beeindruckten, gehörte u. a. Theodor W. Adorno. 1970 legte er das Staatsexamen für das höhere Lehramt ab, ging aber nicht in den Staatsdienst, sondern wurde Journalist. Bereits als Student hatte er in den Semesterferien 1968 im Feuilleton der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) hospitiert und war seitdem freier Mitarbeiter des Blattes.

Wirken

Kulturjournalist

KulturjournalistNach dem Staatsexamen trat G. zum 1. April 1970 in die Feuilletonredaktion der FAZ ein, der er zehn Jahre lang angehörte. Ab 1974 redigierte er das Literaturblatt der FAZ. 1980 wechselte G. in die ...