Vincent du Vigneaud

amerik. Biochemiker; Nobelpreis 1955 für Chemie für seine erste Synthese eines Polypeptid-Hormons und die Isolierung der Hormone der Hirnanhangdrüse Vasopressin und Oxytocin

* 18. Mai 1901 Chicago

† 11. Dezember 1978 New York

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 03/1979

vom 8. Januar 1979

Wirken

Vincent du Vigneaud wurde am 18. Mai 1901 in Chicago als Sohn eines Erfinders geboren. Er studierte Chemie an den Universitäten von Illinois und Rochester und promovierte 1927 zum Dr. phil. d.V. war in den Jahren 1924 bis 1925 Assistent für Biochemie am General Hospital von Philadelphia und an der Medical School der Universität von Pennsylvania, wirkte in gleicher Eigenschaft an der Universität von Rochester bis 1927 und war dann bis 1928 mit biochemischen Forschungsarbeiten in der pharmakologischen Abteilung der Johns Hopkins Universität beschäftigt. Er ist auch ein bedeutender Mitarbeiter Prof. Max Bergmanns gewesen. Weitere Studien trieb er am Kaiser Wilhelm Institut in Dresden und an der Universität Edinburgh. Danach lehrte er von 1929 bis 1930 als a.o. Professor für Chemie an der Universität von Illinois, um dann von 1930 bis 1932 an der George Washington-Universität zu arbeiten. 1932 erhielt er dort einen Lehrstuhl für Biochemie. Ab 1938 lehrte und arbeitete er als Ordinarius für Biochemie an der ...