Walter Raffeiner

österreichischer Opern- und Konzertsänger (Tenor); Engagement u. a. am Opernhaus Frankfurt 1979-1987; Gastspiele u. a. in Zürich, Paris, Wien und Hamburg; auch Opern- und Operettenregie und Inszenierungen

* 8. April 1947 Wolfsberg

† 25. Dezember 2009 Frankfurt/Main

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 25/2010

vom 22. Juni 2010 (ds)

Herkunft

Walter Raffeiner wurde 1947 in Wolfsberg/Kärnten geboren.

Ausbildung

R. besuchte das Gymnasium bis zur 7. Klasse und begann dann im Herbst 1966 an der damaligen Musikakademie (heute: Musikhochschule) in Wien ein Gesangsstudium bei Prof. Alexander Kolo, das er ab 1968 noch durch ein Spezialstudium "Lied und Oratorium" bei Prof. Robert Schollum ergänzte. In letzterem Fach erhielt er bei seiner Diplomprüfung Ende 1971 eine einstimmige Auszeichnung.

Wirken

Seine Berufskarriere begann R. Anfang 1972 am Kölner Opernstudio, wo er u. a. als Sid und als Wallace im "Mädchen aus dem Goldenen Westen" und als erster Priester in der "Zauberflöte" auf der Bühne stand. 1973-1975 hatte R. ein Engagement in Hagen, es folgte ein Zwei-Jahres-Vertrag am Staatstheater Darmstadt. In dieser Zeit vollzog er einen Fachwechsel vom Bariton zum jungen Tenor. Als Tenor wurde er 1979 an das Opernhaus Frankfurt verpflichtet, dessen Ensemble er bis 1987 angehörte. Danach war er freiberuflich tätig; eine Reihe ...