Werner Gruner

Rektor der TH Dresden (1958-1961)

* 7. Juni 1904 Terpitzsch

† 29. Juni 1995 Dresden

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 21/1960

vom 16. Mai 1960 , ergänzt um Meldungen bis KW 39/1995

Herkunft

Werner Gruner wurde in Jahre 1904 als Sohn eines Volksschullehrers in Terpitzsch bei Leipzig geboren.

Ausbildung

Nach dem Besuch der Volks- und Realschule (Abitur 1923 in Leipzig), wurde G. im gleichen Jahr an der TH Dresden immatrikuliert und studierte von 1923 bis 1928 Maschinenbau. Während des Studiums trat er der schlagenden Verbindung der Cherusker bei.

Wirken

Nach seinem Examen (Dr. -Ing.) war G. zunächst als wissenschaftlicher Assistent an der TH Dresden tätig, wechselte jedoch 1932 in die Wirtschaft über und betätigte sich als Konstrukteur in der "Döbelner Maschinenfabrik" in Döbeln (Sa.).

Am 1. Mai 1933 trat Gruner der NSDAP bei. Gruner war der Erfinder der bekannten leistungsfähigen Schnellfeuerwaffe "MG 42", die vor allem an der Ostfront starke Verwendung fand. 1943 erhielt G. eine Berufung an die TH Braunschweig, an der er als Dozent bis 1944 tätig war. Einer Berufung an die TH Aachen konnte er durch die Kriegswirren Ende 1944 nicht mehr nachkommen, so dass er nach Döbeln zurückkehrte, wo er im Mai 1945 ...