Willard Boyle

kanadischer Physiker; Nobelpreis 2009 für Physik zur Hälfte zusammen mit George E. Smith für die Entwicklung von CCDs (Bildsensoren), die andere Hälfte ging an Charles K. Kao; weitere bedeutende Erfindungen/Patente: Rubinlaser, Halbleiter-Injektionslaser; Forscher bei den Bell Laboratories in New Jersey 1953-1979

* 19. August 1924 Amherst/Nova Scotia

† 7. Mai 2011 Truro/Nova Scotia

Internationales Biographisches Archiv – Personen aktuell 49/2009

vom 1. Dezember 2009 (gi), ergänzt um Meldungen bis KW 18/2011

Herkunft

Willard Sterling Boyle wurde am 19. Aug. 1924 als Sohn eines Arztes in Amherst in der kanadischen Atlantikprovinz Nova Scotia geboren. Als er etwa drei Jahre alt war, zog die Familie nach Quebec, wo der Vater eine Stelle als Arzt in einer Holzfällergemeinde etwa 350 km nördlich von Quebec City übernahm. Hundeschlitten waren hier noch die wichtigsten Mittel der Fortbewegung.

Ausbildung

Weit weg von größeren Ansiedlungen wurde B. lange zu Hause von seiner Mutter unterrichtet, bevor er als 14-Jähriger schließlich an das Lower Canada College, eine High School in Montreal, kam. Nach der High School begann er ein naturwissenschaftliches Studium an der Montrealer McGill University, diente dann aber während des Zweiten Weltkriegs in der Royal Canadian Navy und erhielt in England eine Grundausbildung zum Marineflieger, nahm aber selbst nicht mehr an ...