Igor Levit

deutscher Pianist; Künstlerischer Co-Leiter des "Heidelberger Frühlings" ab 2022; Professor für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover ab 2019; zahlreiche Konzerte als Solist und Kammermusiker; engagiert sich politisch gegen Antisemitismus, Rassismus, Homophobie, Ausgrenzung und für den Klimaschutz

* 10. März 1987 Gorki/Russland (heute: Nischnij Nowgorod)

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Herkunft

Igor Levit wurde am 10. März 1987 in Gorki (seit 1990 erneut: Nischnij Nowgorod) in eine musikalische jüdische Familie geboren. Als er acht Jahre alt war, übersiedelte die ganze Familie nach Hannover. Bis zum Alter von 17 Jahren war L. stark übergewichtig, nahm aber durch Sport in wenigen Jahren über 30 Kilogramm ab.

Ausbildung

Bereits mit drei Jahren erhielt L. Klavierunterricht von seiner Mutter, der Opernkorrepetitorin und Musikpädagogin Elena Levit. Ein Jahr später hatte L. seinen ersten Soloauftritt, 1993 einen Auftritt mit dem Philharmonie-Orchester seiner Heimatstadt. In Hannover besuchte er die Grundschule und das humanistische Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium, das er in der elften Klasse mit der mittleren Reife verließ, um Musik zu studieren. 1999-2000 studierte er am Mozarteum Salzburg beim schwedischen Pianisten Hans Leygraf. Ab 2000 wurde er an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover von Karl-Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Lajos Rovatkay und Bernd ...