deutscher Handballspieler; Nationalspieler, Europameister 2016; mehrfacher Vereinsweltmeister und EHF-Cup-Sieger; deutscher Meister 2025; DHB-Pokal-Sieger 2014
Erfolge/Funktion:
Europameister 2016
WM-Vierter 2019
Sieger IHF Super Globe 2015 und 2016
Sieger EHF Cup 2015 und 2018
Deutscher Meister 2025
* 8. Februar 1994 Belzig (heute Bad Belzig/Brandenburg)
Beim überraschenden Gewinn des EM-Titels 2016 in Polen war Fabian Wiede nach Ansicht der Handballwoche (2.2.2016) eine "der ganz großen Entdeckungen". Drei Jahre später führte der seit 2009 für die Füchse Berlin spielende Rückraumakteur - von der Süddeutschen Zeitung (23.1.2019) als "Problemlöser mit Mumm" gepriesen - das deutsche Team bei der WM bis ins Halbfinale. Nach einigen verletzungsbedingten Verzichten auf große Turniere wurde Wiede von Bundestrainer Alfred Gislason nicht mehr nominiert und konzentrierte sich ganz auf seinen Klub. Mit diesem war er bereits Vereinsweltmeister (2015 und 2016) sowie Gewinner des EHF Cups (2015 und 2018) und der EHF European League (2023) geworden, ehe er 2025 mit den Füchsen den ersten deutschen Meistertitel der Vereinsgeschichte holte.