amerikanischer Leichtathlet (Sprint); Olympiasieger über 400 m 1996 und 2000, über 200 m 1996 sowie mit der 4x 400-m-Staffel 1992; achtf. Weltmeister zwischer 1991 und 1999; mehrf. Weltrekordler; Weltsportler des Jahres 1996 und 1999; Aufnahme ind die IAAF Hall of Fame 2014
Erfolge/Funktion:
vieraliger Olympiasieger 1992, 1996
achtmaliger Weltmeister 1991-1999
sechsmaliger Weltrekordler 1992-2000
zweimaliger Hallen-Weltrekordler 1994-1995
Weltsportler des Jahres 1996
* 13. September 1967 Dallas/TX
"Seit 1996 habe ich es immer so empfunden, dass es kein Unglück gewesen wäre, wenn meine Karriere irgendwann danach geendet hätte: Ich habe mehr aus diesem Sport herausgeholt, als ich jemals geglaubt hatte" - mit diesen Worten beschrieb Michael Johnson 1999 bei der WM in Sevilla seine Gefühle. Ein seltener Moment im Leben des weltbesten aktiven Leichtathleten, der sich ansonsten eher an seine Devise hält: "Die Klappe halten und rennen". Mit drei olympischen Goldmedaillen und neun WM-Titeln, mit sechs Weltrekorden und einzigartigen Siegesserien wurde Michael Johnson schon zu seiner aktiven Zeit zu einer Legende. 1999 in Sevilla krönte er seine Laufbahn mit dem Weltrekord über 400 m. Nach 19 Rennen unter 44 Sekunden unterbot er die zwölf Jahre alte Bestleistung seines Landsmanns Butch Reynolds und stellte mit 43,18 Sekunden einen ...