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Heinrich Brüning

Heinrich Brüning

Politiker; deutscher Reichskanzler (1930-1932); Prof.; Dr. phil.
Geburtstag: 26. November 1885 Münster/Westf.
Todestag: 30. März 1970 Norwich/VT (USA)
Nation: Deutschland - Bundesrepublik

Internationales Biographisches Archiv 07/1971 vom 8. Februar 1971
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 03/2006


Blick in die Presse

Wirken

Heinrich Brüning wurde am 26. Nov. 1885 in Münster als Sohn eines Weinhändlers aus altem westfälischen Bauerngeschlecht geboren. Er studierte zuerst Rechtswissenschaft, wandte sich dann aber der Philologie zu und machte 1911 das Staatsexamen für das höhere Lehrfach. B. setzte sein Studium dann mit volkswirtschaftlicher Richtung fort. 1915 promovierte er in Bonn. Danach nahm er am Krieg teil, zuletzt als Leutnant einer MG-Abteilung.

Nach dem Krieg war er zuerst Sekretär von Dr. Sonnenschein in Berlin bei dessen sozialer Studentenhilfe, später bei Stegerwald. Als dieser 1921 preussischer Ministerpräsident wurde, übernahm B. die Geschäftsführung des "Deutschen Christlichen Gewerkschaftsbundes" und gab die Tageszeitung "Der Deutsche" heraus, die auch die einzige Tageszeitung einer Gewerkschaft geblieben ist. In dieser Eigenschaft wurde er im Mai 1924 auf der Liste des Zentrums für den Wahlkreis Breslau in den Reichstag gewählt. Die Zentrumsfraktion wählte ihn am 5. 12. 1929 zu ihrem Vorsitzenden. Im Reichstag trat B. ...


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