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Giorgio De Chirico

italienischer Maler
Geburtstag: 10. Juli 1888 Vólos (Griechenland)
Todestag: 20. November 1978 Rom
Nation: Italien

Internationales Biographisches Archiv 02/1979 vom 1. Januar 1979
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 48/2011


Blick in die Presse

Wirken

Giorgio de Chirico wurde am 10. Juli 1888 in Vólos (Griechenland) als Sohn eines italienischen Eisenbahn-Ingenieurs geboren. Ch. erhielt den ersten Zeichenunterricht durch seinen Vater und besuchte ab seinem zwölften Lebensjahr die Kunstschule des Polytechnikums in Athen. 1905 starb sein Vater. Seine Mutter zog daraufhin nach München, um ihren beiden Söhnen eine gute künstlerische Ausbildung zu ermöglichen. Ab 1906 studierte er hier an der Königlichen Akademie der Künste. Sein Lehrer war Franz Stuck. Starke Anziehung übten der romantische Naturalismus Arnold Böcklins und die phantastischen Radierungen Max Klingers auf ihn aus. Er begegnete Alfred Kubin und las Nietzsche. Sein jüngerer Bruder, der sich später Alberto Savinio nannte, wurde unter diesem Namen ein bekannter Komponist und Schriftsteller.

1910 hielt sich Ch. zunächst in Italien, in Florenz und Turin, auf, wo er in die fruchtbarste und erfolgreichste Periode seines Lebens eintrat. Seine Bilder verlassener italienischer Plätze und Straßen, bevölkert mit traumhaften Gestalten, machten ihn international bekannt. 1911-15 lebte er in Paris, ...


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