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Ferdinand Wedenig

Landeshauptmann von Kärnten
Geburtstag: 10. Mai 1896 Gurnitz
Todestag: 11. November 1975 Klagenfurt
Nation: Österreich

Internationales Biographisches Archiv 03/1957 vom 7. Januar 1957


Blick in die Presse

Wirken

Ferdinand Wedenig wurde am 10. Mai 1896 als Sohn eines Eisenbahners in Gurnitz bei Klagenfurt geboren. Im Alter von 13 Jahren war er schon Vollwaise und wurde Kaufmannslehrling in Gutenstein im Mießtal. Bis zum Jahre 1915 arbeitete er im kaufmännischen Betrieben in Marburg a. d. Drau, Agram und Stridovar in Ungarn und wurde dann zum Kriegsdienst eingezogen. Nach Kriegsende nahm er an den Kärtner Abwehrkämpfen teil und trat in das republikanische Beer ein, wo er alsbald Soldatenrat und Vertrauensmann der Sozialdemokratischen Partei wurde, die ihn 1925 in den Klagenfurter Gemeinderat entsandte.

Ein Jahr später wurde er Parteisekretär der S.P.Ö. in Völkermarkt (Unterkärnten). Im Jahre 1934 wurde er aus politischen Gründen verhaftet. Aus 3 Hochverratsprozessen betrugen seine Strafen insgesamt 6 Jahre Kerker und 2 Jahre Polizeihaft, von denen er 2 1/2 Jahre verbüßte. Im Jahre 1944 wurde er durch die Gestapo verhaftet und ins KZ Dachau eingeliefert. Hier befreiten ihn die Alliierten bei ihrem Einmarsch.

Nach Kriegsende stellte sich W. sofort dem Wiederaufbau des neuen österreichischen Staates zur ...


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