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Jean Starobinski

Schweizer Psychiater und Literaturwissenschaftler; Prof. em.; Dr. med., Dr. phil.
Geburtstag: 17. November 1920 Genf
Todestag: 4. März 2019 Morges
Nation: Schweiz

Internationales Biographisches Archiv 11/2011 vom 15. März 2011 (rw)
Ergänzt um Nachrichten durch MA-Journal bis KW 10/2019


Blick in die Presse

Herkunft

Jean Starobinski wurde am 17. Nov. 1920 in Genf als Sohn des polnischen Arztehepaares Aron und Szayndla (geb. Frydman) Starobinski geboren.

Ausbildung

St. studierte zunächst Medizin an der Universität Genf, schloss mit der medizinhistorischen Dissertation "Histoire du traitement de la mélancolie des origines à 1900" ab und wurde als Arzt für Psychiatrie approbiert. Zugleich nahm er in Genf das Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie auf, wurde 1946-1949 Assistent bei Raymond Cartier und erlangte 1957 mit der Arbeit "Jean-Jacques Rousseau. La transparence et l'obstacle", die sogleich weltweite Beachtung und höchste Anerkennung fand, seine zweite Promotion.

Wirken

St. ging, wie es später einmal Prof. Karlheinz Stierle von der Universität Konstanz ausdrückte, "das Wagnis der Interdisziplinarität" ein und suchte seinen Weg "zwischen den starren akademischen Disziplinen" (www.uni-heidelberg.de, 5.2.1999). In seinen Forschungen sowie seinem weit gefächerten und kaum mehr überschaubaren, in Dutzende von Sprachen ...


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