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KLfG

Mario Vargas Llosa

Geburtstag: 28. März 1936
Nation: Peru

von Diemo Landgraf



Mario Vargas Llosa - Essay

Stand: 15.09.2014

Mario Vargas Llosas Werk umfasst Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Essays und literaturwissenschaftliche Schriften. Der gebürtige Peruaner zählt zu den Vertretern des „lateinamerikanischen Booms“, der in den 1960er Jahren durch eine Reihe dort wirkender Schriftsteller ausgelöst wurde, die weltweit Aufmerksamkeit erlangten. Infolge des gesteigerten internationalen Interesses an lateinamerikanischer Literatur wurden ab den 1960er Jahren einige aus Lateinamerika stammende Schriftsteller mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Zunächst Miguel Ángel Asturias (1967), Pablo Neruda (1971) und Gabriel García Márquez (1982), Octavio Paz (1990) und 2010 schließlich Mario Vargas Llosa. Im Überblick lassen sich in seinem Werk sowohl Konstanten als auch mehr oder weniger abrupt erfolgende Neuerungen und Richtungswechsel beobachten. Dies gilt inhaltlich und stilistisch. Die behandelten Stoffe gehören unterschiedlichen, doch meist wiederholt aufgegriffenen Themenkomplexen an. Ein Schwerpunkt seines Schaffens ist die Darstellung der Gesellschaft seines Heimatlands Peru, wobei vor allem die Mittel- und Oberschicht in Lima in den Blick genommen werden. Meist geht es um junge Protagonisten, die sich an der Oberflächlichkeit und Doppelmoral dieser Welt reiben (oft mit autobiografischem Hintergrund). Daneben gibt es Darstellungen der Unterschicht bis hin zum Lumpenproletariat, gelegentlich mit Querverbindungen, wie in ...


Der Artikel über Mario Vargas Llosa ist nur einer von derzeit mehr als 650 Artikeln über Leben und Werk herausragender Schriftsteller des 20. und 21. Jahrhunderts im „KLfG – Kritisches Lexikon zur fremdsprachigen Gegenwartsliteratur“ Das KLfG bietet ausführliche Biografien, verzeichnet alle Originalausgaben und sämtliche Übersetzungen ins Deutsche sowie die wichtigste Sekundärliteratur.
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