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KDG

Hans Tutschku

Geburtstag: 30. Januar 1966
Nation: Deutschland

von Harriet Oelers



Hans Tutschku - Biogramm

Hans Tutschku, geboren am 30. Januar 1966 in Weimar, stammt aus einer Musikerfamilie und erlernte früh das Klavierspiel. Die Beschäftigung mit einem analogen Synthesizer weckte sein Interesse an elektronischer, vor allem live-elektronischer Musik. Bereits mit 16 Jahren wurde er Mitglied des „Ensembles für intuitive Musik Weimar“, dem er bis heute angehört. Dieses Ensemble setzte sich eingehend mit Karlheinz Stockhausens Konzept einer „intuitiven Musik“ auseinander und hat 2005 sechs Text-Kompositionen aus dem Zyklus „Für kommende Zeiten“ (1968/70) für die CD-Gesamtausgabe seiner Werke eingespielt.

Nachdem Tutschku sich autodidaktisch Fähigkeiten im Bereich der Studiotechnik angeeignet hatte, studierte er 1987–89 an der Musikhochschule Dresden bei Friedbert Wissmann Komposition mit elektronischen Klangerzeugern. Hier entstanden seine ersten elektroakustischen Werke Durchdringung (1987) und Hommage à László Moholy-Nagy (1988). Seit 1989 hatte er mehrfach die Gelegenheit, an Konzertzyklen von Stockhausen teilzunehmen und sich von ihm in die Klangregie einweisen zu lassen. 1991/92 führten ihn weitere Studien an das Institut für Sonologie des Königlichen Konservatoriums Den Haag, gefolgt von einem einjährigen Studienaufenthalt am IRCAM in Paris. Außerdem besuchte er Kompositionsworkshops bei Klaus Huber und Brian Ferneyhough. In dieser Zeit entstanden vor ...


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