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KDG

Karl Schiske

Geburtstag: 12. Februar 1916
Todestag: 16. Juni 1969
Nation: Ungarn

von Christian Heindl



Karl Schiske - Biogramm

Karl Hubert Rudolf Schiske, geboren am 12. Februar 1916 als Sohn des Maschinenbauingenieurs Rudolf Schiske im ungarischen Györ. Bald übersiedelte die Familie ins nahe bei Wien gelegene Orth an der Donau. In Wien begann Schiske am Neuen Wiener Konservatorium bei Roderich Bass und Julius Varga ein Klavierstudium, das er an der Musikakademie bei Hans Weber fortsetzte (Diplom 1940). Privat erhielt er 1932–38 Kompositionsunterricht bei Ernst Kanitz; als Externer absolvierte er 1939 die Reifeprüfung für Komposition an der Musikakademie. An der Wiener Universität belegte er Musikwissenschaft (bei Alfred Orel und Erich Schenk), Kunstgeschichte, Philosophie und Physik und promovierte 1942 zum Dr. phil. mit der Dissertation Zur Dissonanzverwendung in den Symphonien Anton Bruckners. Obwohl er zum Kriegsdienst eingezogen wurde, konnte Schiske seine kompositorische Arbeit als freischaffender Künstler so weiterführen, daß keine wesentliche Zäsur in seiner künstlerischen Entwicklung erfolgte. Nach dem 2. Weltkrieg lebte Schiske im steirischen Groß-Sölk und im oberösterreichischen Gmunden, schließlich wieder in Orth an der Donau. Aus einer Verbindung während der Kriegszeit stammt ein Sohn. 1954 heirateten Schiske und Bertha Baumhackl; der Ehe entstammen vier Kinder.

1952 wurde ...


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