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KDG

Oskar Gottlieb Blarr

Geburtstag: 6. Mai 1934
Nation: Deutschland

von Hermann Backes



Oskar Gottlieb Blarr - Biogramm

Oskar Gottlieb Blarr, geboren am 6.Mai 1934 in Bartenstein/Ostpreußen, übersiedelte 1945 mit seiner Familie nach Niedersachsen. 1952 begann er seine musikalischen Studien an der Staatlichen Hochschule für Musik in Hannover mit den Fächern Kirchenmusik (A-Examen 1960) und Schlagzeug. Es folgten Ferienkurse bei den Dirigenten Dean Dixon und Herbert von Karajan. Nach kurzer Tätigkeit als Organist in Hannover wurde Blarr 1961 als Kantor an die Düsseldorfer Neanderkirche berufen. Hier schuf er sich eine rasch wachsende Reputation durch vielbeachtete Aufführungen nicht nur der traditionellen Oratorienliteratur: Er erarbeitete mit dem Chor der Neanderkirche auch Werke von Stravinskij, Britten, Bernstein oder Günther Beckers „Magnum Mysterium“. Außerdem betreute er mitverantwortlich die Düsseldorfer Messiaen-Feste und rief 1970 die alljährlich stattfindende Reihe „3mal neu“ für zeitgenössische Musik ins Leben. Gleichzeitig suchte Blarr das Repertoire für Orgel zu erweitern. Vielbeachtet wurden u.a. seine Orgel-Bearbeitungen mit nachfolgenden Platteneinspielungen: Stravinskijs „Feuervogel“, Musorgskijs „Bilder einer Ausstellung“, Stücke von Satie, Schönberg oder von Bartók (diese erhielten 1977 den Deutschen Schallplattenpreis). Auch das historische Umfeld seiner Altstadtkirche erkundete Blarr; er forschte über Joachim Neander, die Hof- und Kirchenkomponisten der Düsseldorfer Kurfürsten oder auch über ...


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