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KDG

Serge Nigg

Geburtstag: 6. Juni 1924
Todestag: 12. November 2008
Nation: Frankreich

von Peter Jost



Serge Nigg - Biogramm

Stand: 18.07.2016

Serge Nigg, geboren am 6. Juni 1924 in Paris. Der Vater entstammte einer alten schottischen, seit dem Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Kontinent ansässigen Familie; die Mutter war Ukrainerin und kam erst kurz vor dem 1. Weltkrieg nach Frankreich.

Seit 1934 war seine musikalische Ausbildung der Pianistin Ginette Martenot anvertraut. 1941–45 studierte Nigg am Pariser Conservatoire bei Simone Plé-Caussade Fuge und Kontrapunkt sowie bei Olivier Messiaen Harmonie und Komposition. Ein Jahr nach Studienabschluss, dem eine ausgedehnte Europa-Reise gefolgt war, begegnete er René Leibowitz, dessen Zwölfton-Kurse er bis 1948 besuchte. Angeregt durch das so genannte »Prager Manifest« von 1948, gehörte er neben Roger Désormière, Louis Durey und Charles Koechlin zu den Mitbegründern der »Association française des musiciens progressistes« (1949), deren Programm den Forderungen des sozialistischen Realismus entsprach: nationale Spezifik, politisch-humanitäres Engagement und volksnahe Verständlichkeit.

In den 50er-Jahren schrieb Nigg zahlreiche Auftragswerke für den französischen Rundfunk, in dessen »Comité de la musique« er 1956 berufen wurde. Nach den frühen Auszeichnungen des Prix Blumenthal (1950) und des Prix Chabrier (1953) erhielt er – Ausdruck wachsender Anerkennung – 1958 ...


Der Artikel über Serge Nigg ist nur einer von derzeit mehr als 800 Artikeln über Leben und Werk der wichtigsten internationalen Komponisten seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Das „KDG – Komponisten der Gegenwart“ bietet übersichtliche Grundinformationen, Biographie und Werküberblick sowie zu mehr als 180 Komponisten auch ausführliche Darstellungen mit Notentafeln, Werkverzeichnis und mehr.
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